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EU - Handelsgespräche sollen fortgesetzt werden

Letzte Woche gab der nicaraguanische Vizeaußenminister Manuel Coronel bekannt, dass Nicaragua zu den Gespräche mit der Europäischen Union in Brüssel am 23. und 24. April zurückkehren werde, nachdem die EU-Beauftragte Benita Ferrero-Waldner die Bereitschaft der EU erklärt hatte, über Nicaraguas Vorschlag für die Einrichtung eines Entwicklungskreditfonds von 80 Mrd. US-$ zu sprechen, für den 90 % aus den europäischen Ländern kommen würden. Die mittelamerikanischen Länder haben immer noch keine Übereinstimmung erzielt über die Gesamtsumme des Fonds und den Betrag, den sie selbst dazu beitragen sollten.

Nicaraguanische Wirtschaftsvertreter erklärten, dass sie „mit der Entscheidung“ zufrieden seien, zu den Gesprächen zurückzukehren. Der Manager des Nationalen Komitees der Zuckerproduzenten, Mario Amador, sagte einer lokalen Zeitung, dass Nicaraguas Ausscheren aus den Handelsgesprächen am 1. April „bei uns Entsetzen ausgelöst hatte“, aber dass es „dazu beigetragen hat“, bei den Verhandlungen einen Punkt zu erzielen, was alles andere als leicht sei. Amador erklärte weiter: „Die Europäische Union hat die Position, ihren Markt und ihre Produzenten zu schützen. Er wird für Produkte wie Fleisch, Zucker, Produkte von kleinen und mittleren Produzenten und Produkte aus den Freihandelszonen geschlossen. Wir haben den mittelamerikanischen Regierungen gesagt, dass sie „die die EU unter Druck setzen sollen und ich denke, dass sie dies getan haben.“

Europa ist der drittwichtigste Markt für Mittelamerika nach den Vereinigten Staaten und dem Handel zwischen den mittelamerikanischen Ländern selbst. Die mittelamerikanischen Exporte in die Europäische Union betragen jährlich 2,510 Milliarden US-$. (Radio La Primerisima, 8. April; La Prensa, 7. April)

Übersetzung: Rudi Kurz, aus Nicaragua-Forum - Aktuelle Meldungen aus Nicaragua

Aktuelles Infomaterial:


Stellungnahme deutscher Nichtregierungsorganisationen

zur Behandlung des Assoziierungsabkommens zwischen der Europäischen Union und Zentralamerika im Deutschen Bundestag - pdf-Dokument, 304,2 kB

Bundestag gibt Freibrief für Plünderung Zentralamerikas

Erklärung zur Beratung des Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestages über den EU-Kommissionsvorschlag zum Abschluss des Assoziierungsabkommens EU-Zentralamerika am 18.01.2012. pdf-Dokument, 72 kB

Ein Blick nach Indien

Beispiel wie massive Proteste von StrassenhändlerInnen und KleinbäuerInnen Freihandelsabkommen verhindern können. Ein Taz-Artikel

Erst assoziiert, dann kolonisiert - Bundestag gibt Freibrief für Plünderung Zentralamerikas

Der Bundestag diskutiert am 18. Januar über Unterzeichnung und Anwendung des Assoziierungsabkommens der EU mit Zentralamerika. Pressemitteilung als pdf-Datei...

»Der Putsch hat Honduras komplett käuflich gemacht«
Jesús Garza über die Liberalisierungspolitik nach dem Sturz von Manuel Zelaya
Artikel aus ND, 28.06.2011
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Erst assoziiert, dann kolonisiert?
Artikel aus a+k vom 18.06.2010
Assoziierungsabkommen mit Zentralamerika vertieft soziale Spaltung
Artikel von Torge Löding aus poonal
Geschäftsleute und Gewerkschaftler lehnen die Vereinbahrung mit der Europäischen Union ab
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Rundreise von Lorena Zelaya und Carlos Aguilar aus Zentralamerika
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Eine Stellungnahme aus El Salvador zum Assoziierungsabkommen
in spanischer Sprache
Aktuelles: 8. Verhandlungsrunde, März 2010
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Die EU lässt die Maske fallen
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Die Europäische Union forderte die Länder Zentralamerikas auf, ihr Angebot über den Zugang zu ihren Märkten für europäische Produkte...
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Präsident Daniel Ortega sagte, dass Nicaragua Porfirio Lobo nicht als neuen Präsidenten von Honduras anerkennen wird, weil – wie er meinte – seine Regierung eine „Fortsetzung“ der Militärrevolte gegen den früheren Präsidenten Manuel Zelaya sei. ...
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Ein ausgearbeitetes Szenario der Verhandlungen zwischen der EU und Zentralamerika, das einen Eindruck über den Verlauf und die Interessen bei den Verhandlungen bieten kann. Zum vorschlag (rtf - Datei)
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Info-Veranstaltungen in Deutschland und Österreich vom 20.5. - 3.6.2009 - (Word-Dokument)
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Nicaragua verlässt Handelsgespräche mit der Europäischen Union
Meldung aus nicaraguanischen Medien
Assoziierungsverhandlungen suspendiert
02.04.2009 - Nicaragua schied aus den Verhandlungen aus, weil seine Forderung nach einem Investitionsfonds nicht angenommen wurde. Die Verhandlungen wurden vorerst suspendiert. Weitere Infos...
Copy and Past?
- Artikel zur Außenhandelspolitik der EU in Zentralamerika von Lydia Koblofsky - zum Artikel...
Eine offizielle Webseite
mit den üblichen bescheidenen Informationen zur aktuellen Entwicklung bei den Verhandlungen (spanischsprachig).
Aktionszeitung
"Europa in Zentralamerika - Weltweiter Wettbewerb auf Kosten von Mensch und Natur" als pdf-Datei (2,15 MB) oder zur Bestellung
Protestpostkarten
an die Verantwortliche innerhalb der EU-Kommision für die Verhandlungen über ein Assoziierungsabkommen mit Zentralamerika - Frau Benita Ferrero-Waldner (pdf-Datei, 118 kB zum Ausdrucken) oder zur Bestellung
Der Aufruf zur Kampagne
als pdf-Datei (30.10.2008)
(pdf für schwarz-weiß-Druck)
Wirtschaftsbeziehungen der EU zu Mittel- und Lateinamerka
Informative Präsentation von Andreas Hetzner (als pdf-Datei, 698 KB)
Reader zum Assoziierungsabkommen
zusammengestellt für ein Seminar vom Ökumenischen Büro
pdf-Datei zum Download
Eine Begründung für die Kampagne
aus Movida 2008
Postkarte und Plakate
zu Auswirkungen eines Assoziierungsabkommens
Weitere Materialien und Hintergrundartikel
zur Kampagne finden Sie hier.