Nicaragua:

Geschäftsleute und Gewerkschaftler lehnen die Vereinbahrung mit der Europäischen Union ab

Das Treffen der Zentralamerikanischen Handelskomission (CECA) in Managua gab am 30. März bekannt, daß es gegen das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union sei, weil die Verhandelungsführenden bei der Öffnung der Grenzen „zuviel nachgegeben haben“, und wenn eine Anzahl kritischer Produkte nicht geschützt werde, würde der private Sektor gezwungen sein, das Übereinkommen abzulehnen. Die kritischen Produkte umfassen Fleisch, Reis und Kaffee, Zucker, Rum und Kleidung, die in Fabriken innerhalb der Freihandelszonen gefertigt wird. Kaffee und Produkte aus Freihandelszonen machen 70% der Handeslgüter zwischen Zentralamerika und Europa aus.

In der Zwischenzeit hat Luis Barbosa, der Präsident der Jose Benito Escobar Sandinisten Arbeiter-Zentrale, gesagt, daß die Arbeiter das Abkommen mit der E.U. weiterhin ablehnen. Er rief die Regierung von Nicaragua auf, eine Befragung der Bevölkerung über das Abkommen am Tag der Arbeit, dem 1. Mai, abzuhalten. Barboso meinte, daß die Übereinkunft die Rechte der Immigranten nicht berücksichtige und den sogenannten Kompensationfond unterversorge, der helfen könnte, das Spielfeld zwischen Zentralamerika und Europa auszugleichen.

Barbosa sagte, “Die Regierung sollte es gegenwärtig nicht unterzeichnen, weil es keine Vorteile bringe, sondern eher nur Schaden anrichte, wie es gerade bei dem Freihandelsabkommen mit den Vereigten Staaten [DR-CAFTA] der Fall war.

Die Kommissionen, die über das Abkommen verhandeln, werden am 19. April in Brüssel zusammentreffen, und die Verhandlungsführer hoffen, das Abkommen im Mai zu unterzeichnen. Costa Rica, El Salvador, Honduras, Guatemala, Nicaragua und Panama nehmen an den Gesprächen teil, die nach dem Staatsstreich vom Juni 2009 in Honduras für einige Monate unterbrochen waren. (Radio La Primerisima, 30. März)

Aus Meldungen aus Nicaragua vom 06.04.2010 - Nicaragua-Forum Heidelberg

Aktuelles Infomaterial:


Stellungnahme deutscher Nichtregierungsorganisationen

zur Behandlung des Assoziierungsabkommens zwischen der Europäischen Union und Zentralamerika im Deutschen Bundestag - pdf-Dokument, 304,2 kB

Bundestag gibt Freibrief für Plünderung Zentralamerikas

Erklärung zur Beratung des Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestages über den EU-Kommissionsvorschlag zum Abschluss des Assoziierungsabkommens EU-Zentralamerika am 18.01.2012. pdf-Dokument, 72 kB

Ein Blick nach Indien

Beispiel wie massive Proteste von StrassenhändlerInnen und KleinbäuerInnen Freihandelsabkommen verhindern können. Ein Taz-Artikel

Erst assoziiert, dann kolonisiert - Bundestag gibt Freibrief für Plünderung Zentralamerikas

Der Bundestag diskutiert am 18. Januar über Unterzeichnung und Anwendung des Assoziierungsabkommens der EU mit Zentralamerika. Pressemitteilung als pdf-Datei...

»Der Putsch hat Honduras komplett käuflich gemacht«
Jesús Garza über die Liberalisierungspolitik nach dem Sturz von Manuel Zelaya
Artikel aus ND, 28.06.2011
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Artikel aus a+k vom 18.06.2010
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Artikel von Torge Löding aus poonal
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Über das Treffen der Zentralamerikanischen Handelskomission (CECA) in Manangua
Rundreise von Lorena Zelaya und Carlos Aguilar aus Zentralamerika
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in spanischer Sprache
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Organisationen aus Zentralamerika gegen Verhandlung über Freihandelsabkommen
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Die Europäische Union forderte die Länder Zentralamerikas auf, ihr Angebot über den Zugang zu ihren Märkten für europäische Produkte...
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Über die Inhalte dieser Runde und die noch offenen Fragen
Ortega: Nicaragua wird neue Regierung in Honduras nicht anerkennen
Präsident Daniel Ortega sagte, dass Nicaragua Porfirio Lobo nicht als neuen Präsidenten von Honduras anerkennen wird, weil – wie er meinte – seine Regierung eine „Fortsetzung“ der Militärrevolte gegen den früheren Präsidenten Manuel Zelaya sei. ...
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Ecuadorianische Regierung zieht sich aus Verhandlungen mit der EU zurück
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Ein ausgearbeitetes Szenario der Verhandlungen zwischen der EU und Zentralamerika, das einen Eindruck über den Verlauf und die Interessen bei den Verhandlungen bieten kann. Zum vorschlag (rtf - Datei)
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Europäische Union will Freihandelsvertrag mit Lateinamerika vereinbaren. Nicaragua sagt Nein. Ein Gespräch mit William Rodriguez
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Info-Veranstaltungen in Deutschland und Österreich vom 20.5. - 3.6.2009 - (Word-Dokument)
EU - Handelsgespräche sollen fortgesetzt werden
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Nicaragua verlässt Handelsgespräche mit der Europäischen Union
Meldung aus nicaraguanischen Medien
Assoziierungsverhandlungen suspendiert
02.04.2009 - Nicaragua schied aus den Verhandlungen aus, weil seine Forderung nach einem Investitionsfonds nicht angenommen wurde. Die Verhandlungen wurden vorerst suspendiert. Weitere Infos...
Copy and Past?
- Artikel zur Außenhandelspolitik der EU in Zentralamerika von Lydia Koblofsky - zum Artikel...
Eine offizielle Webseite
mit den üblichen bescheidenen Informationen zur aktuellen Entwicklung bei den Verhandlungen (spanischsprachig).
Aktionszeitung
"Europa in Zentralamerika - Weltweiter Wettbewerb auf Kosten von Mensch und Natur" als pdf-Datei (2,15 MB) oder zur Bestellung
Protestpostkarten
an die Verantwortliche innerhalb der EU-Kommision für die Verhandlungen über ein Assoziierungsabkommen mit Zentralamerika - Frau Benita Ferrero-Waldner (pdf-Datei, 118 kB zum Ausdrucken) oder zur Bestellung
Der Aufruf zur Kampagne
als pdf-Datei (30.10.2008)
(pdf für schwarz-weiß-Druck)
Wirtschaftsbeziehungen der EU zu Mittel- und Lateinamerka
Informative Präsentation von Andreas Hetzner (als pdf-Datei, 698 KB)
Reader zum Assoziierungsabkommen
zusammengestellt für ein Seminar vom Ökumenischen Büro
pdf-Datei zum Download
Eine Begründung für die Kampagne
aus Movida 2008
Postkarte und Plakate
zu Auswirkungen eines Assoziierungsabkommens
Weitere Materialien und Hintergrundartikel
zur Kampagne finden Sie hier.